dein Battle-Display will befüllt werden

Zuallererst ist es einmal sinnvoll zu überlegen, welche Einheit du darstellen willst. Bei Reenactmentinteressierten findest du unterschiedlichste Typen! Die einen wollen alles ganz exakt, die anderen etwas legerer, und die dritten – nunja, die gondeln irgendwo dazwischen herum.

  1. Hast du dir überlegt WAS du reenacten willst?
    Dieser Teil klingt zeitaufwendig – und er ist es auch! Du brauchst Referenzen und Infos! Lies Bücher zum Thema, sieh dir Dokumentationen an, durchforste das Internet – lern kennen, was du darstellen willst!
  2. Organisiere, was du benötigst!
    Dazu benötigst du eine Basisliste von Ausrüstung, Gear und einem Markier, der in jene Epoche passt!
    Je nachdem, was du darstellen willst, kann das teuer oder günstig werden!
  3. Original oder Repro? Was ist dir lieber?
    Es kommt auf die Epoche an! Material vom Vietnamkrieg bekommst du ungebraucht im Originalzustand relativ günstig, ein USMC aus dem 1. Weltkrieg wird großteils Repro benötigen!
  4. Denk an das Kleinzeugs!
    Darunter fallen authentische Armbanduhren, Airsoftgranaten und vieles mehr – einfach alles, was der damalige Soldat getragen haben könnte!
    Detailreichtum ist essentiell für die Darstellung einer Persönlichkeit, die dir entsprechen soll!
  5. Woher bekommst du die Dinge?
    Das ist unterschiedlich! Du findest Online-Shops, diverse Verkaufsplattformen und selbst Anbieter, die beispielsweise Kleidung der eigenen Einheiten verkaufen!
    Vorsicht bei asiatische Anbietern! Einerseits zahlst du vielfach mehr Rückporto, als das Teil tatsächlich wert ist und andererseits sind die Sache leider oftmals verschnitten.
    Ich empfehle amerikanische Shops, wenn du amerikanische Einheiten reenactest!
    Für europäische Sachen bieten sich wiederum Sammlerbörsen und Militariabörsen an!
  6. Lass dir Zeit!
    Eine gute Zusammenstellung braucht Zeit! Ausser du kaufst bei ein paar wenigen Händlern, die dir alles im Set zusammenstellen!

In der Zwischenzeit, in der du dir die Dinge organisierst, beschäftige dich weiter mit der Materie. Vielleicht hast du die Möglichkeit Veteranen zu fragen, wie es wirklich war. Sie sind die beste Informationsquelle, die es gibt! Doch Vorsicht, wenn du fragst, sei höflich! Kriege sind nicht zum Scherzen und lustig machen geht gar nicht!

Ich kenne selber einen ehemaligen Scharfschützen. Der ist, was seinen Job betrifft, äußerst schweigsam – auch nach über 20 Jahren noch. Vereinzelt erzählt er ab und an etwas, doch das braucht Zeit. Wir dürfen nämlich eines nicht vergessen:
Krieg prägt die Teilnehmer. Krieg ist emotional! Krieg hinterlässt Narben!

Darum sei höflich, wenn du Veteranen fragst!
Sie sind vielfach froh darüber, erzählen zu können und interessierte Zuhörer zu haben! Es ist nur manchmal schwierig für sie, sich den Erinnerungen zu stellen!

Vielleicht kann so manch ein Veteran es nicht nachvollziehen, warum es Reenactor im Airsoft gibt! Es ist auch gar nicht so einfach zu erklären! Aber jene, die es wirklich ernst meinen damit, diese Airsoft-Reenactor machen es, weil sie damit ihren Respekt auszudrücken versuchen. Es geht in diesem Fall nicht darum nur herumzulaufen und andere „abzuballern“, sondern Airsoft-Reenactor, die es ernst meinen, verzichten auch mal auf das Spielen und gehen vielleicht in ein Museum oder veranstalten Lagerabende!

Wenn du reenacten willst, wie könntest du es dir für dich vorstellen?

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