Wie finde ich Motivation, wenn ich keine Lust zum Trainieren habe?

Jeder von uns hat Tage, wo es keinen Spaß macht zu trainieren, oder wo wir zu müde sind.
Wie findest du in diesen Zeiten deine Motivation?

Diese Tipps sind Vorschläge, jeder tickt ein wenig anders und braucht unterschiedliche Methoden um seinem »Trainingsziel« näher zu kommen. Picke die Methoden heraus, die zu dir passen. Wenn du sie nicht kennst, probiere aus!

Konkrete Ziele setzen

Gibt es etwas, das du unbedingt erreichen und/oder haben willst? Würdest du auf halbem Weg aufhören oder wenn es zum Greifen nahe ist? Dieser Tipp gilt vorrangig Trainingsanfängern.
Setze dir Ziele und Zeitvorgaben. Überfordere dich anfangs nicht, sondern sei realistisch! Kein Meister ist bisher vom Himmel gefallen.
Stell dir vor, du bist eine Figur in einem Computerspiel, die Erfahrungswerte sammelt. Sie wird als Anfänger vor dem Endgegner eher scheitern, als ein erfahrener Krieger oder Magier. Körperliches Training ist genauso! Setz dir realistische Ziele!Überforderst du dich binnen kurzer Zeit, verlierst du die Motivation und den Spaß an der Sache.

Lass dein inneres Kind trainieren!

Kinder bewegen sich von Natur aus gerne, solange sie nicht körperlich eingeschränkt sind. Selbst stupides, langweiliges Training kannst du »kindlicher« gestalten. Stell dir beispielsweise beim Laufen vor, wie du Hindernisse aus Computerspielen überwindest. Spring über Steine oder laufe Slalom um Bäume – Gamifiziere dein Training!

probiere neue Methoden und Location aus

Ständig das Gleiche zu trainieren ödet an. Laufe unterschiedliche Strecken und zu verschiedenen Tageszeiten. Probiere die verschiedenen Geräte in einem Fitnesscenter durch. Sieh dir Trainingshandbücher an. Teste aus, was dich anspricht. Du wirst auf diese Weise zwar ordentliche Muskelkater bekommen, gleichzeitig Trainingsmethoden herausfinden, die dir tatsächlich zusagen.

Training ist weit mehr als den Körper in Bewegung setzen.

Warum trainieren und drillen militärische Einheiten angehende Soldaten? Körperliches Training bietet mehr, als die physische Verbesserung. Sie trainieren ebenfalls den Geist!
Sobald du erkennst, dass du dein Trainingslevel hinaufschrauben kannst, erlebst du Erfolge. Du lernst durch langweiligere Trainingseinheiten Geduld und Disziplin.

such dir Unterstützung

Viele haben ein Problem damit alleine zu trainieren. Sie brauchen jemanden, der sie motiviert und der sie an Tagen hochscheucht, wo sie nicht wollen. Bist du dieser Typus, such dir einen Trainingspartner.

Feedback

Gib dir selber Feedback! Achte darauf, es konstruktiv zu gestalten. Analysiere deine eigene Leistung und denke drüber nach, was du verbessern kannst. Scheu dich nicht davor, andere um Hilfe zu bitten, wenn du dir unsicher bist oder einfach einmal einen Gegencheck haben willst. Vor allem, sei dir selber ehrlich gegenüber!

ärztliche Untersuchung

Stehst du am Anfang und hast mit Sport bisher nichts am Hut gehabt, such einen Arzt auf und lass dich durchchecken. Der Arzt kann dir hilfreiche Tipps geben.

denk an Pausen

Der Körper braucht nach einem anstrengenden Training Ruhephasen. Darin erholt er sich und nutzt die Zeit angeschlagene Muskeln zu regenerieren und zu stärken. Willst du jeden Tag trainieren, achte darauf, dass du unterschiedliche Muskelgruppen ansprichst! Beispielsweise Montag – Oberkörpertraining, Dienstag – Laufen, Mittwoch – Beinmuskulatur, ….

sei dein eigener Wettkampfpartner

Dein härtester Gegner bist du selber! Beispielsweise im Schattenboxen oder wenn du ein Trainingsbuch führst und vergleichst, wann du was geschafft hast.

Natürlich gibt es noch weitere Methoden, wie du dein (körperliches) Training aufbauen kannst. Höre auf dein Bauchgefühl, achte deinen Körper und überfordere ihn nicht. Sei vorsichtig mit dem Unterfordern, das wird rasch langweilig und gibt dir keine weiterführenden Reize.

Generell entscheidest du selber , was und wie du zu trainieren gedenkst – wichtig ist lediglich, dass du trainierst!

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