Der Einfluss der Computerspiele …

Hast du Erfahrungen mit Computerspielen? Es ist egal ob Strategie, Aufbau oder Ego-Shooter. Ich spiele selber Computerspiele – eines meiner ersten war das damalige »Doom« und ich mag es bis heute!

Oft genug geraten Computerspiele in den Medien in schiefes Licht. Bisweilen zu Recht – oft zu Unrecht.

Computerspiele entspannen dich, lehren unterschiedliche Bewegungsabläufe und bieten vergnüglichen Spielspaß. Simulatoren bereiten auf verschiedenste Dinge vor, sparen Unternehmen Geld, beispielsweise bei Pilotenausbildungen. Per se sind Computerspiele positiv zu werten.

Es gibt im Zusammenhang mit Computerspielen eine interessante Sache:

Kaum war ein neues Spiel am Markt, fanden sich binnen kurzer Zeit Spieler, die zum Game passende Uniformen und Markierer trugen. Wir brauchten den Spieler nur anzusehen und wussten, was er am Computer zockte. Was einst witzig war, hat inzwischen weiterführende Auswirkungen, die vielen nicht einmal bewusst zu sein scheinen.

Zu meiner Anfangszeit vor knapp 10 Jahren erschienen Spieler mit Mundschutz und Fullface wie Weicheier – weil er sich dermaßen einmummelte. Wer heute keinen Mundschutz trägt und auf Fullface verzichtet, gilt als »Alien« und »crazy«.

Aktuell vermummen sich Spieler bis über die Ohrenspitzen. Shemag am Hals, Fullface über dem Gesicht und vieles mehr. Kein Thema, wenn es um den Eigenschutz geht oder es zum Outfit gehört. Vorrangig bei Hallengames und kleineren Flächen ergibt es Sinn. Gleichzeitig ist die Anzahl der Kopftreffer kräftig gestiegen.

Sind die Spieler heute dümmer?

Meiner Beobachtung nach hängt die Art, Airsoft zu spielen mit der Art Computerzuspielen zusammen.
Bei vielen Computerspielen erreichst du die beste Punkteanzahl durch Kopftreffer auf den Gegner. Damit schaltest du ihn am schnellsten aus. Legen Spieler diesen Umstand (unbewusst) vom Computerspiel auf Airsoft um?

Der zweite Punkt ist der Irrglaube zu denken, »ich leiste mir tolles und immer besseres Equipment, also kann ich dich leichter aus dem Spiel befördern!« Bis zu einem gewissen Grad stimmt dieser Gedanke. Was bringt einem Spieler das beste Zielfernrohr, wenn er damit nicht umzugehen weiß? Was hilft ihm ein genialer Markierer, wenn der seinem Spielstil widerspricht?
Ich habe es erlebt, dass ein Spieler einen teuren Markierer erwarb im Glauben, damit besser zu sein. Schnell schwang er wieder auf sein vorheriges, kürzeres Modell um. Dieses war leichter und gewohnter, als das neue Modell. Frustriert stellte er fest, umsonst über 600 Euro ausgegeben zu haben.

Diese Entwicklung mag unabhängig vom Computerspielen entstanden sein – aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Zusammenhänge existieren.

Wie weit beeinflussen Computerspiele dich?

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