Basteltipp: Wie painte ich meinen Marker?

Du wirst mit Sicherheit das ein oder andere Markermodell mit Farbe gesehen haben. Seinen Marker zu painten benötigt Zeit, Geduld und eine halbwegs klare Vorstellung über das Endergebnis.

Achtung!
Painte deinen Marker, wenn du planst, ihn zu behalten!
Marker mit »Paint-Job« verlieren im Verkauf massiv an Wert, für sie bekommst du weitaus weniger Geld, als für ungepaintete Modelle!

Dafür sind gepaintete Marker individueller und du verleihst ihnen deinen persönlichen Touch.

Bevor du dich ums painten kümmerst, stell dir die Frage, ob sich nicht selbsthaftende Tarnbänder für deinen Plan besser eignen. Diese lassen sich später wieder ohne Mühen abnehmen.

Welchen Look soll dein Marker anschließend aufweisen? Wie realistisch stellst du dir das fertige Modell vor?

Welche Farbtypen benötigst du?

Im Handel bekommst du verschiedene Farbsprays in unterschiedlichen Grün-, Grau- und Brauntönen. Achte auf matte Töne!
Glänzende Oberflächen spiegeln Sonnenlicht besser – deine Gegenspieler entdecken dich schneller! Meide daher glänzende Farbtöne!
Tarnfarben bekommst du mit genug Muße in Baumärkten. Für Marker eignen sich spezielle Farben aus Airsoftshops besser! Manchmal wirst du diesbezüglich in Waffengeschäften sowie Outdoor-Läden fündig.
Sie verfügen über schnellere Trocknungszeit als die üblichen Farben aus Baumärkten.

Welche Farbgebung und welche Art der Tarnung planst du?

Entscheide dich vor dem Kauf. Du benötigst keinen allzugroßen Kontrast zwischen den Farben. Sieh dir reale Waffen als Vorbild an. Wie sind diese bemalt? Welchen Vorteil haben sie in welchem Umfeld?
Denke daran Lackentferner und Abdeckmaterial im Kauf zu berücksichtigen! Um Tarnmuster zu erzeugen, benötigst du unterschiedliches Material. Nimm, was dir in den Sinn kommt. Blätter, Zweige, Tarnnetze oder grobe Stoffe helfen dir mit der Strukturierung und der Detailarbeit. Passende Ergebnisse erhältst du ebenfalls mit Papiervorlagen für digitale Tarnmuster.

Soldaten, allen voran jene der unterschiedlichsten Special Forces, bemalen ihre Waffen oft kurz vor dem Einsatz an die jeweilige Mission angepasst. Sie achten auf Realismus – weniger auf Perfektion!

  1. Reinigung
    Vor dem Painten ist Reinigen des Markers notwendig. Achte darauf, Fett, Schmutz und Staub zu entfernen – sowohl vom Marker, als auch von den geplanten Zubehörteilen.
    Entferne alle Spuren der Reinigungsflüssigkeit, BEVOR du mit der Lackierung anfängst.
  2. Bereiche abdecken
    Du wirst nicht alles painten! Decke ab, was du nicht zu painten beabsichtigst. Dafür eignet sich beispielsweise Malerkrepp.
  3. Vorbereitung
    Wähle einen gut durchlüfteten Raum für die Arbeit aus. Decke den geplanten Malbereich ab (Zeitungspapier, Karton,…). Du schützt du den Boden und gleichzeitig deinen Marker vor herumliegendem Schmutz.
  4. nutze mehrere Farbschichten
    Lackiere zuerst die Basisschicht der Tarnung. Geh mit einer dünnen Sprayschicht drüber und lass die trocknen. Wiederhole das ganze mehrere Male, bis du den gewünschten Basisfarbton erhältst. Sprayst du gleich zu Beginn zu dick, bekommst du Lacktränen und die Farbe trocknet ungleichmäßig.
    Ist die Basis trocken, dann kümmerst du dich um das eigentliche Tarnmuster. Achte darauf Farben und Formen aufzubrechen, vermeide scharfe, kontrastierende Linien. Geh nicht zu direkt an den Marker – Entfernung verhilft zu weicheren Linien zwischen den Farben.
  5. Fehler korrigieren
    Passieren Fehler, ist das kein Grund zur Tragik. Mit Lackentferner lassen sie sich beheben. Entferne den Lack, lass alles trocknen und beginne dann erneut.
  6. Used-Look
    Gepainteten Used-Look erreichst du mit vorsichtigem Abtragen von Farbe. Nimm dafür ein Tuch und Farbentferner oder -verdünner. Befeuchte das Tuch und wische die Farbe an der Stelle ab, an der du den Used-Look haben willst.
    Mit einer Drahtbürste simulierst du Kratzer – achte darauf, nicht zu tief zu kratzen! Es kostet Arbeit Derartiges wieder zu korrigieren!

erwarte keine Wunder

Manche Marker erleben viele Paint-Job hintereinander, weil das Ergebnis nicht stimmig ist. Du kannst jederzeit ablackieren und neu gestalten. Also keine Scheu, ran ans Werk!

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