Welche Kopfbedeckung soll ich wählen?

Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedensten Kopfbedeckungen?

Die passende Kopfbedeckung ist wichtig! Sie soll (zu) dir passen, deinen Kopf vor Sonne und Treffern schützen und über einen gewissen Tragekomfort verfügen. Verschiedene Kopfbedeckungen decken unterschiedliche Aufgaben ab.

Der Boonie

Erstmals im militärischen Sinne in den 40er Jahren genutzt, kann er auf eine langjährige »Tradition« verweisen. Preislich findet er sich im günstigeren Preissegment.
Ähnlich einem Fischerhut ist seine Aufgabe vorrangig, Regen aus dem Augen- und Nackenbereich fernzuhalten. Häufig fand er sich im Vietnamkrieg aufgrund der klimatischen Verhältnisse im Einsatz.
Im militärischen Zusammenhang nutzen ihn Soldaten gern zur Tarnung und für taktische Zwecke.

Vorteile:
Der Boonie umfasst den Kopf und bietet Schutz ähnlich einem Schirm.
Laub und anderes Material der Umgebung lassen sich simpel anbringen zwecks Verbesserung des Tarneffekts.
Eingerollt ist er platzsparend in einer Tasche transportierbar, sein Gewicht kaum spürbar.

Nachteile:
Zubehör wie Taschenlampen, Nachtsichtgeräte oder Ferngläser sind daran schwer anzubringen.
Er bietet keinen Schutz – außer gegen Regen!

Shemagh

Ursprünglich stammt das Shemagh-Tuch aus dem Nahen Osten. Heute nutzen moderne Militäreinheiten gern dieses Tuch. Tragbar ist es auf die unterschiedlichsten Arten.

Vorteile:
Shemagh gehören zu den günstigsten Kopfbedeckungen im militärischen Kontext.
Die Trageweise ist auf verschiedenste Arten variierbar. Zu den häufigsten Methoden gehört das Tragen als Schal um den Hals.
Das Material der Shemagh wärmt im Winter.

Nachteile:
Die Shemagh bietet keinerlei Schutz!

Barett

Zu den bekanntesten Barett-Trägern gehören die »Green Beret«. Heute findest du sie ebenfalls in der »normalen« US-Armee und verschiedenen Militäreinheiten anderer Länder.
Das Barett ist in unterschiedlichen Farben wie rot, grün oder schwarz kaufbar. Achte auf die Farbe, wenn du ein Barett zu kaufen planst.

Wie der Boonie ist das Barett eher der günstigen Schiene zuzurechnen.

Vorteile:
Ein Barett sieht cool aus!

Nachteile:
Das Barett bietet keinerlei Schutz!
Coole Optik schützt nicht davor, unpraktisch zu sein!
Es gibt keine Möglichkeit daran, taktisches Equipment zu befestigen.

Baseball Cap

Wie der Name sagt, stammen sie ursprünglich aus dem Baseball-Umfeld. Manche tragen sie unter einem Helm oder als einzige Kopfbedeckung. Sie lassen sich ebenso privat wie im Spiel tragen. Ihre Vielfalt an Farben und Modellen machen sie zu einem idealen Alltagsbegleiter.

Vorteile:
Du erhältst durch den Schirm Schatten vor der Sonne, schonst deine Augen.
Ihr integrierte Riemen hilft dir, das Cap flexibel an deinen Kopf anzupassen.
Du spürst sie kaum, wenn du sie trägst, aufgrund ihres Gewichtes.

Nachteile:
Baseball Cap bieten keinen Schutz vor Treffern.
Trägst du den Schirm vorne, erschwert es Zielen mit einem Zielfernrohr.

Helm

Sie gehören seit langer Zeit zur Ausrüstung von Kriegern, Kämpfern und Soldaten zum Schutz des Kopfes. Ursprünglich gefertigt aus Metallen wie Stahl oder Eisen sind die neuen Helme aus Kevlar.
Im Preissegment findest du sie günstig bis teuer.

Vorteile:
Sie schützen – je nach Modell – den Kopf gut bis ausgezeichnet.
Zusätzliches Equipment, nach eigenen Wünschen bemalbar und dadurch individuell gestaltbar bieten Helme eine Vielfalt an Möglichkeiten.

Nachteile:
Ihr Gewicht drückt – je nach Modell – auf den Kopf und belastet deinen Nacken.
Manche Modelle erschweren dir das Zielen mit einem Zielfernrohr.
In Schottergruben rieseln Kieselsteine und Sand die Hügel hinab. Treffen sie dabei deinen Helm, wirkt das manchmal wie BB-Treffer.

Was wählst du? Eine dieser Möglichkeiten oder Anderes?

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