Harkness – Spielerfahrung 10 Jahre

Ursprünglich stand vorrangig die Suche nach einem neuen, passenden Hobby im Raum. Es sollte ein Sport im Freien sein, der mehrere Aspekte beinhaltete, wie Aufenthalt in der Natur und Bewegung.

Anfänglich kam Paintball als mögliche Alternative in Frage. Dagegen sprachen mehrere Gründe:
Höhere Betriebskosten, zu farbige Kleidung und kein Team, das mir zusagte.

Im Zuge der Recherchen zu fand sich der »1st Viet-Dat«. Nach dem ersten Treffen war klar – dort ist der richtige Platz! Daran gefielen mehrere Aspekte:
Eine Gruppe erfahrener Spieler, der Style Vietnams mit seinen lockeren Uniformen, praktische und optisch ansprechende Marker – und der Umgang der Vereinsmitglieder mit uns Neulingen!
Das Gegenteil hatte ich bei einem anderen – heute noch aktiven Verein – ebenso erlebt:
Neulinge links liegen lassen und offensichtliches Desinteresse zur Schau stellen!

Vor dem ersten Game gab es klarerweise Aufregung, ob auch alles vorhanden sei, ob alles funktionierte und wie es sein würde.
Dann kam der Tag und damit das erste Spiel – ein FFA in der damaligen Schottergrube in Wilfersdorf. Leider gibt es die Locaton heute nicht mehr.

An der Einfahrt zur Schottergrube standen zwei Staff-Mitglieder in amerikanischer Uniform zur Begrüßung. Dermaßen beeindruckt – blieb dieser erste Eindruck in meinem Kopf bis heute überdeutlich hängen.

Das Auto geparkt und entladen, richtete sich der ganze, anwesende Trupp her, überprüfte die Marker, lud die Magazine und fühlte sich bereit zum Spielen. Mir erging es genauso. Die Aufregung und Vorfreude schwang wie ein Windstoß durch die angetretenen Spieler.

Vor dem Spiel hieß es sammeln. Die Organisatoren gingen die Spielregeln durch und teilten Armbänder aus.
Die Vorfreude dauerte nicht lange, mein Marker verendete binnen weniger Minuten. Ersatz hatte ich damals nicht. Ich fragte daher einen meiner Mitspieler, ob er mir seine Backup borgen würde. Statt dieser bekam ich seinen Marker, während er als Sani mit der GBB weiterspielte.

Die Stunden bis zur Mittagspause verflogen. Als Lagerstatt diente eine Wiese. Die Essenspause brachte neue Energie!
Knapp eine Stunde später folgte die zweite Spielhälfte, in der ich mehrmals mit niedrig hängenden Ästen zu kämpfen hatte. Wilfersdorf bestand nicht nur aus Schotterflächen sondern an den Seitenrändern aus einer kleineren Waldfläche. Als Sonnenschutz trug ich damals ein Handtuch um den Nacken, niedrig hängende Äste verfingen sich daran. Schlussendlich hatte einer der Bäume gewonnen und mir das Handtuch entzogen.
Am Ende des Spieltages fühlte ich mich absolut fertig!

Im Anschluss bat der Verein, für interne Zwecke Fotos schießen zu dürfen. Körperlich erledigt, latschte ich den anderen hinterher.

Bereits auf der Rückfahrt fielen mir beinahe die Augen zu – glücklicherweise war ich nicht der Fahrer.

Trotz Muskelkater am nächsten Tag war mein erster Spieltag grandios! Es gab weder Highlander, noch Actioncams und keiner benötigte eine Fullfacemaske.

Das erste Spiel ist immer prägend und prägt sich in der Erinnerung ein. Jedem Neuling wünsche ich von Herzen einen ähnlich großartigen, ersten Spieltag als Einstieg!

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