Berserk -> Spielerfahrung 8 Jahre

Wie viele andere auch, begann ich in zartem Alter von 16 mit Spielen im Wald, zusammen mit Freunden.
Wir nutzten Jahrmarktsoftguns. Deren Reichweite sind im Vergleich zu den heutigen Modellen praktisch kaum vorhanden – wer damit von einer Zimmerwand zur nächsten präzise Treffer landen kann, ist gut.
Damals hatten wir keine Regeln, im Gegensatz zu heute. Wir hatten einfach Spaß dabei, suchten uns möglichst passende Spiellocations. Es war eine sehr einfache, aber schöne Zeit. Besonders um 2008 herum wurde es um einiges intensiver, bis ich zum Bundesheer kam.

Ich war damals für die schweren Sachen eingeteilt – besonders die Zeit mit den Panzern wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben. Was ich dort lernte, half mir später in Umsetzung zu den Airsoftguns. Generell war es eine durchaus prägende Zeit für mich.

Die folgenden zwei Jahre war ich mit anderen Themen wie Job viel zu beschäftigt. Allerdings ließ mich das Thema Airsoft nicht los.
Um 2010 begann ich mich wieder nach einer neuen Gruppe umzusehen. Meine alten Spielgefährten waren durch Familie, Kinder und andere Gründe nicht mehr für Airsoft zu begeistern. Hier hatten sich die Interessen verlagert. Nun, warum auch nicht.

Also stand ich in dieser Zeit alleine da.
Da ich aber unbedingt spielen wollte, dachte ich mir, würde sich schon eine Möglichkeit finden lassen. In Anlehnung an meine Heereszeit organisierte ich mir ein STG 77 und eine PPQ. Ein paar alte Sachen von früher hatte ich noch, ich fühlte mich also gut genug ausgerüstet.

Ich begann mich auf die Suche zu machen und entdeckte das PUB. Allerdings erfuhr ich ziemlich direkt, dass aufgrund der zu offenen Netze, kein Airsoft mehr geplant war.
Meine nächste Hoffnung war dann Rauchenwart, wo ich mitten in ein FFA stolperte.

Die Spieler befanden sich allesamt in Vorbereitung. Mittendrin stand einer, der wichtig aussah und sich um die Organisation zu kümmern schien. Diesen sprach ich an, wann denn spielen möglich sei.
Seine Antwort: »Jetzt!«

Ihn kannte ich bereits von einer anderen Veranstaltung her – (der aninight wien) – wo ich ebenfalls in Verkleidung unterwegs war. Seine Aufgabe war dort Aufpasser. Als ich meine Maske von der Veranstaltung aufsetzte, erkannte er mich sofort wieder.

Erfreut über die Info (immerhin hatte ich auf gut Glück bereits alles dabei), hieß es trotzdem zu warten, ob noch ein Platz frei wäre. Etwa 15 Minuten später hieß es – ja – ich darf und ob ich alles dabei hätte.
Natürlich hatte ich. Rasch waren die Sachen herbeigeholt und ich konnte aufrüsten.

Mit Marker und Ghillie ging es ab aufs Spielfeld. Bald schon merkte ich, dass ich den Akku zwar mit hatte, aber beim Aufladen wohl vergessen hatte ihn anzustecken. Was also blieb über? Ich nutzte vorrangig meine Sidearm und meinen M1 Karabiner. Obwohl eine Sidearm nur bedingt für Genauigkeit geeignet ist, erzielte ich damit an diesem Tag so einige Kills.

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