Welche Sidearm soll ich nehmen?

Reicht ein normaler Marker nicht aus? Warum rennen so viele Spieler mit einem Sekundärmarker herum? Welche Modelle sind empfehlenswert?

Eine Sidearm solltest du nicht brauchen müssen. Viele Spieler erwerben eine Sidearm, weil sie sie haben wollen, sie zum Display dazu passt oder als Ergänzung.

Im realen Einsatz ist die Sidearm meist eine Handfeuerwaffe, manchmal war es ein Messer, Dolch oder ein Bajonett. Die Sekundärwaffe wurde direkt am Körper in einem Holster oder einer Scheide getragen, wodurch der rasche und direkte Zugang dazu mühelos und Zeit sparend ermöglicht werden konnte.

Vielfach galten einst Pistole oder Revolver als Zeichen von Autorität und kennzeichnete einen Unteroffzier oder höherrangige Militärangehörige. Der einfache Soldat trug eine entsprechende Sidearm nur, wenn er sie auf eigene Intention erworben hatte. Im militärischen Protokoll übergab ein Kommandant seine Sidearm erst als letzten Akt der allgemeinen Übergabe seiner ihm unterstellten Einheit.

Als freundschaftliche Geste durften bisweilen die Kommandanten ihre Sidearm behalten – obwohl sie ihre Truppe übergeben hatten. Daraus erschließt sich, dass die Sidearm stellvertretend für die Macht über eine Einheit steht.

Historisch betrachtet lässt sich die Sidearm als Symbol für Macht über eine Einheit sehen!

In modernen Armeen dient eine Sidearm dazu die Primärwaffe zu ersetzen, wenn diese ausgefallen ist. Spezialeinheiten nutzen häufig halbautomatische Pistolen als Sidearm.

Ähnlich funktioniert es im Airsoft. Fehlt einem die Möglichkeit nachzuladen, geht die Munition aus, zickt der Hauptmarker herum und du hast keine Möglichkeit ihn auf die Schnelle zu richten, ist die Sidearm da!
Sie eignet sich für CQB Spiele und ist Bedingung für GBB-Matches.

Vor vielen Jahren galt es in einem Game einen Graben zu halten. Mein Captain hatte damals eine hohe Anzahl an gefüllten Magazinen dabei. Die Anzahl der Gegner und die Unmöglichkeit, sich zurückzuziehen, ohne die Stellung preiszugeben, dezimierte seine Munition bis auf nahezu Null.
Kurz vor Abpfiff des Spieles hatte er nur die Möglichkeit den Hauptmarker beiseitezulegen und auf die GBB auszuweichen.

Ähnliche Situationen können dir viele Spieler schildern. Eine Sidearm hat ihre Berechtigung!

Welche ist für dich geeignet?

Stelle dir dazu ein paar simple Fragen:

  • Welches Budget steht dir zur Verfügung?
  • Welche Antriebsart bevorzugst du?
  • Wie wichtig sind dir die Eigenschaften Vollmetall, Präzision, Reichweite und Qualität?
  • Soll die Gun zu deiner Darstellung passen oder ist dir das egal?

Eine Sidearm sollte mehr als ein Primärmarker zu dir passen. Solange du nicht im Reenactment unterwegs bist, spielt es kaum eine Rolle, was du dir zulegst. Eine Sidearm sollte mehr als ein Primärmarker zu dir passen. Solange du nicht im Reenactment unterwegs bist, spielt es kaum eine Rolle, was du dir zulegst. Sinnvoll ist eine mögliche Kompatibilität mit einer Gruppe – sofern du schon in Kontakt mit einer Aufnahme stehst. Der Sinn dahinter ist, dass ihr euch bei Bedarf gegenseitig mit Magazinen aushelfen könnt.

CO2-GBB wie die Colt M1911, sind eine ausgezeichnete, anfängertaugliche Sidearm-Variante. In den GBB ist diese Antriebsart ausgereift genug und die Kapseln sind leistbar. Mit Gasantrieb kannst du mehr falsch machen, als mit CO2, aufgrund der Vielfalt an Gas.
Ab 100 Euro aufwärts bist du mit den absolut günstigsten Modellen dabei!

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