Welche Akku-Typen findest du im Airsoft?

Im Airsoft findest du verschiedene Antriebsmöglichkeiten für Marker. Darunter fallen Gas, CO2, manuelle Bedienung und Akkus.

Wie fast überall im Leben gilt ebenso bei Akkus:
»Du bekommst, was du bezahlst!«

Es ist nur bedingt empfehlenswert, nach dem Preis zu gehen. Dank unterschiedlicher Eigenschaften und verschiedener Materialien hat jede Akku-Type für Airsoft ihre Berechtigung. Es kommt auf dich, deine finanziellen Möglichkeiten, dein Material und Equipment sowie deinen Spielstil an. Die teuerste Wahl muss nicht zwangsläufig die für dich beste sein!
Die Faustregel sollte sein, daß Akkus und Ladegeräte, die bei Billig-Markieren in einem Set dabei sind, meistens nur für die Mülltonne taugen.

Wähle im Zweifelsfall den teureren Akku! 

Billigere Modelle liefern verhältnismäßig gesehen unregelmäßige Schussergebnisse und neigen eher dazu, sehr schnell in ihrer Kapazität abzunehmen. (Memo-Effekt)

Ein falsch gewählter Akku kann deinen Marker defekt scheinen lassen oder sie sogar unspielbar machen. Entsprechende Einschätzung nach Qualitätskriterien und Leistungsfähigkeit gestaltet sich bisweilen schwer. Importe aus Fernost und mangelnde Transparenz erschweren diesen Umstand.

Im Regelfall bestehen Akkus aus einzelnen, zusammengeschlossenen Zellen – unabhängig vom Typus. Anhand dessen kannst du sie in verschiedene Pack-Typen einteilen.
Neben den käuflich erwerblichen Akku-Typen finden sich immer wieder Custome-Made-Modelle, die durchaus geniale Leistungen bringen können. Ihnen fehlt jedoch die Flexibilität, da sie auf ein konkretes Markermodell zugeschnitten sind.

Mini-Type Akku

Der Mini-Type eignet sich vor allem für Marker mit minimalem Platz. Er ist leicht verstaubar und verwendet hauptsächlich kleinere Zellen.

Dazu benötigst du einen kleinen Tamiya-Stecker!

Medium-Type Akku

Als Allrounder und Allzweckmodell eignet er sich für fast jeden Marker. Ausreichende Kapazität hilft dir, selbst ganze Spieltage zu überstehen.

Dazu benötigst du einen großen Tamiya-Stecker!

Large-Type Akku

Mit ihm erhältst du das absolute Leistungs-Maximum, sofern die genutzten Zellen entsprechend hochwertig sind. Du bist damit für lange Spieltage bestens gerüstet. Selbst mehrtägige Events lassen sich mit diesem Akku Typus bestreiten.
Bedenke, dass du ausreichend Platz im Marker benötigst, um ihn unterzubringen.

Dazu benötigst du einen großen Tamiya-Stecker!

Stick-Type Akku (Stocktype)

Sie eignen sich für Marker mit geringen Platzreserven. Die Stick-Type Basis ähnelt dem Mini-Type in der Auswahl der Zellen. Die Verbauung erfolgt nicht nebeneinander, sondern in einer Kette.

Dazu benötigst du einen kleinen Tamiya-Stecker!

Doppel-Stick Akku (Nunchack-Type)

Diese Version eignet sich vor allem für eingeschränkte Platzverhältnisse, dank ihrer Flexibilität. In ihrer Leistung ähneln sie den Werten eines Mini-Type. Haken daran ist die Anfälligkeit des Modells.

Dazu benötigst du einen kleinen Tamiya-Stecker!

Twin-Type Akku

In ihrer Leistung liegen sie zwischen Mini-Type und Medium-Type Akkus. Als Vorteil gestaltet sich ihre Anpassungsfähigkeit in die Marker unterschiedlichster Hersteller. Nachteilig gestaltet sich die benötigte höhere Vorsicht aufgrund ihrer Konstruktion.

Dazu benötigst du einen kleinen Tamiya-Stecker!

Der Tamiya-Stecker dient als elektrischer Steckverbinder zur Niederspannungs-Stromversorgung. Ihn bekommst du in Airsoft- und Modellbaushops!

2 Gedanken zu “Welche Akku-Typen findest du im Airsoft?

  1. Kleiner Ergänzungsvorschlag:

    Memory-Effekte waren nur bei den NiCd-Akkus verbreitet. Dieser entsteht durch Teilentladung der Zellen, wodurch der Akku sich seinen Entladewert „merkt“. Ältere NiMh-Akkus weißen ein ähnliches Verhalten, dort wird dieser Effekt aber Batterieträgheitseffekt genannt und ist durch ein adäquates Ladegerät sogar entfernbar.
    Ausschlaggebend für einen guten Akku ist daher nicht zwingend der Preis per se, sondern die Technologie die verarbeitet wurde.
    Will man die Lebensdauer seines Akkus aber weitgehend verlängern, wird empfohlen, nach zirka 50 Teilentladezyklen eine vollständige Entladung durchzuführen.
    Für den Airsoftler, der also auf Akkus angewiesen ist, würde ich folgende Eckdaten empfehlen:

    Starke Auswirkungen auf den Preis:
    – Technologie des Akkus
    – eine angemessene Kapazität des Akkus (angegeben in mAh) – zu geringe Kapazität macht den Spieltag auch sehr kurz.

    Wenige bis keine Auswirkung auf den Preis:
    – adäquate Spannung für den Maker/Motor

    Mein Fazit: Wer bei dem Sport auf den Preis schaut, ist sowieso ein bisschen falsch am Platz. Qualität kostet überall mehr als Pfusch.

    Kleiner tippfehler gefunden: Nunchuck-Type

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    • Schön, dass du dir die Zeit für den Blog genommen hast 🙂

      Für Anmerkungen und Anregungen bin ich immer offen, ebenso wie für Empfehlungen, die insbesondere Neulingen, das Leben erleichtern können 🙂

      Gefällt mir

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